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Wie gut dämmt dein Bauteil?

Wähle einen Aufbau. Wir zeigen den U-Wert, jeden Rechenschritt und ob der Wärmeschutzstandard von 1977 auf diesem Weg erreicht wird.

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DEIN AUFBAU

Außenwand

Raum → Außenluft

U Bauteil–W/(m²·K)

Von innen nach außen · Dicke in cm anpassen. λ ist passend zum Baustoff vorbelegt und bei Bedarf änderbar.

λ = Wärmeleitfähigkeit: kleiner dämmt besser. R = Wärmewiderstand der Schicht: größer dämmt besser.

Schichten am Griff ⠿ ziehen oder mit ↑ ↓ verschieben.

Füge den vorhandenen Aufbau hinzu oder nutze einen bekannten U-Wert.

AUSSENWAND + FENSTER & TÜREN

Fassade

Für die Fassade zählen auch deine Fenster. Hier übernehmen wir Fenster-U-Wert und Flächenanteil aus „Fenster & Türen“. Stelle diese Angaben dort zuerst ein.

Wand + Fenster/Türen– W/(m²·K)
Noch ergänzen · ≤ 1,45 W/(m²·K)

Für das Ergebnis fehlen noch gültige Fensterangaben.

UFassade = (1 − Anteil) × UWand + Anteil × UFenster. Ergänze den Wandaufbau, um den gemeinsamen Wert zu sehen.

Wir verwenden vorsorglich 1,45 – den strengsten Wert der amtlichen Tabelle 12. Je nach Grundriss sind dort auch 1,55 oder 1,75 vorgesehen; diese werden hier nicht ohne Grundrissprüfung angesetzt.

Wie steht das ganze Gebäude da?

Ergänze die Bauteile, die Fenster und die Bestätigung unten. Erst dann bewerten wir das Gebäude gemeinsam.

Ein Bauteilwert allein bestätigt noch nicht das Gebäude. Der Check dokumentiert deine Annahmen; er setzt keinen Haken in deinem Energieausweisauftrag. Die fachliche Prüfung bleibt Bestandteil der Ausstellung.
KONKRET STATT UNGEFÄHR

Welcher Aufbau reicht?

Beispiele mit ausdrücklich genannten Dicken und Wärmeleitfähigkeiten. Du kannst jeden Aufbau oben laden und verändern.

Außenwände5 Beispiele
Außenwände: konkrete Aufbauten und U-Werte
Aufbau & AnnahmenU-Wert BauteilWärmeschutzverordnung 1977
38 cm Vollziegel, ungedämmt1,5 cm Innenputz + 38 cm Vollziegel (λ 0,81) + 2 cm Außenputz.1,46W/(m²·K)× Über dem GrenzwertFassade 1,77 > 1,45
24 cm Bims, ungedämmt1,5 cm Innenputz + 24 cm Bims (λ 0,30) + 2 cm Außenputz.0,99W/(m²·K)✓ Grenzwert erfülltFassade 1,39 ≤ 1,45Mit Uw 3,0 bis 23 % Öffnungen.
24 cm Porenbeton, ungedämmt1,5 cm Innenputz + 24 cm Porenbeton (λ 0,27) + 2 cm Außenputz.0,91W/(m²·K)✓ Grenzwert erfülltFassade 1,33 ≤ 1,45Mit Uw 3,0 bis 25 % Öffnungen.
38 cm Kalksandstein + 6 cm Dämmung1,5 cm Innenputz + 38 cm Kalksandstein (λ 0,99) + 6 cm Dämmung (λ 0,040) + 2 cm Außenputz.0,48W/(m²·K)✓ Grenzwert erfülltFassade 0,98 ≤ 1,45Mit Uw 3,0 bis 38 % Öffnungen.
Zweischaliges Mauerwerk mit 6 cm Luft1,5 cm Innenputz + 24 cm Kalksandstein + 6 cm ruhende Luft + 12 cm Kalksandstein + 2 cm Außenputz. KS λ 0,99; Luft R = 0,18. Keine belüftete Vorsatzschale.1,32W/(m²·K)× Über dem GrenzwertFassade 1,66 > 1,45Mit Uw 3,0 bis 7 % Öffnungen.
Oberste Geschossdecken3 Beispiele
Oberste Geschossdecken: konkrete Aufbauten und U-Werte
Aufbau & AnnahmenU-Wert BauteilWärmeschutzverordnung 1977
Betondecke + 4 cm Dämmung1,5 cm Innenputz + 14 cm Stahlbeton + 4 cm Dämmung (λ 0,040), zum kalten Dachboden.0,78W/(m²·K)× Über dem Grenzwert0,78 > 0,45
Betondecke + 8 cm Dämmung1,5 cm Innenputz + 14 cm Stahlbeton + 8 cm Dämmung (λ 0,040), zum kalten Dachboden.0,44W/(m²·K)✓ Grenzwert erfüllt0,44 ≤ 0,45
Holzbalkendecke nachträglich gedämmt2 cm untere Holzbekleidung + 14 cm nachträglich vollständig gedämmte Gefache (λ 0,050; 12 % Holzbalken) + 2,5 cm Dielen + 8 cm durchgehende Dämmung (λ 0,040) auf der Decke. Zum unbeheizten Dachboden.0,20W/(m²·K)✓ Grenzwert erfüllt0,20 ≤ 0,45
Dächer3 Beispiele
Dächer: konkrete Aufbauten und U-Werte
Aufbau & AnnahmenU-Wert BauteilWärmeschutzverordnung 1977
Dach + 8 cm zwischen Sparren2 cm Holzbekleidung + 8 cm Dämmung (λ 0,040); Holzanteil 12 %, Holz λ 0,13. Dachdeckung oberhalb der belüfteten Ebene nicht mitgerechnet.0,53W/(m²·K)× Über dem Grenzwert0,53 > 0,45
Dach + 14 cm zwischen Sparren2 cm Holzbekleidung + 14 cm Dämmung (λ 0,040); Holzanteil 12 %, Holz λ 0,13. Bis zur belüfteten Ebene gerechnet.0,32W/(m²·K)✓ Grenzwert erfüllt0,32 ≤ 0,45
Flachdach mit 20 cm Dämmung1,5 cm Innenputz + 18 cm Stahlbeton + 20 cm durchgehende Dämmung (λ 0,040), unter erneuerter Dachabdichtung. Dünne Folien ohne angesetzten Dämmbeitrag.0,19W/(m²·K)✓ Grenzwert erfüllt0,19 ≤ 0,45
Kellerdecken2 Beispiele
Kellerdecken: konkrete Aufbauten und U-Werte
Aufbau & AnnahmenU-Wert BauteilWärmeschutzverordnung 1977
Kellerdecke ohne Dämmung16 cm Stahlbeton + 1,5 cm Innenputz, über unbeheiztem Keller.2,32W/(m²·K)× Über dem Grenzwert2,32 > 0,80
Kellerdecke + 4 cm Dämmung16 cm Stahlbeton + 1,5 cm Innenputz + 4 cm Dämmung (λ 0,040), über unbeheiztem Keller.0,70W/(m²·K)✓ Grenzwert erfüllt0,70 ≤ 0,80
Bodenplatten1 Beispiel
Bodenplatten: konkrete Aufbauten und U-Werte
Aufbau & AnnahmenU-Wert BauteilWärmeschutzverordnung 1977
Bodenplatte + 4 cm Dämmung20 cm Stahlbeton + 4 cm Dämmung (λ 0,040). Bauteilwert ohne Erdreichgeometrie.0,80W/(m²·K)✓ Grenzwert erfüllt0,80 ≤ 0,90

Für die Wandbeispiele: 80 % Wand + 20 % Fenster/Türen mit Uw = 3,0; mindestens Doppelverglasung. Die gesamte Fassade wird mit dem strengsten Tabellenwert 1,45 verglichen. Andere Fensteranteile oder Fensterwerte oben berechnen. Alle Werte in W/(m²·K).

Die Annahmen hinter den Zahlen

Wenige Baustoffe. Sichtbare Annahmen.

Die Materialauswahl enthält typische Bestandswerte, keine Produktgarantie. Vorhandene Baustoffnachweise haben Vorrang: λ lässt sich in jeder Zeile ändern. Bei unbekannter nachträglicher Dämmung erlauben die amtlichen Regeln 0,040 für Mineralfasern und Kunststoffschäume sowie 0,050 für Natur- und Einblasdämmstoffe.

Ohne bekannten Schichtaufbau kannst du einen belegten Bestands-U-Wert verwenden und zusätzliche Dämmung ergänzen: Uneu = 1 ÷ (1/Ualt + d/λ). Dieses Vorgehen erläutert auch die dena.

Müssen alle Bauteile passen?

Ja, für diesen Bauteilweg. Außenwand und Fenster werden gemeinsam bewertet; Dach oder oberste Decke müssen ≤ 0,45, Abschlüsse zu unbeheizten Räumen ≤ 0,80 und Bauteile gegen Erdreich ≤ 0,90 erreichen. Die Fenster müssen mindestens doppelt verglast sein.

Es gibt außerdem die amtlichen Nachweiswege über das Gesamtgebäude oder eine nachgewiesene entsprechende Gesamtsanierung. Ein roter Wert hier bedeutet daher nicht automatisch, dass dein Gebäude grundsätzlich keinen Verbrauchsausweis erhalten kann.

Rechenumfang, Quellen und Vereinfachungen

Berechnung stationärer Wärmedurchgangswiderstände nach dem Schichtprinzip: U = 1 / (Rsi + Σ d/λ + Rse). Oberflächenwiderstände werden je nach Wärmestromrichtung gewählt und im Rechenweg ausgewiesen. Bei Dächern zur Außenluft wird konservativ Rse = 0,04 verwendet, auch vor einer belüfteten Deckung; Schichten außerhalb der belüfteten Ebene zählen nicht mit.

Ein Holzanteil wird mit dem kombinierten Widerstandsverfahren berücksichtigt. Nicht enthalten sind Metall-Unterkonstruktionen, mehrere gekreuzte Holzraster, Dübelkorrekturen, Feuchte-/Tauwasserprüfung, Wärmebrücken an Anschlüssen und eine Gebäude-Energiebilanz. Für solche Sonderaufbauten bitte einen entsprechend berechneten U-Wert verwenden. Ruhende Luftschichten werden mit tabelliertem Wärmewiderstand nach Dicke und Wärmestromrichtung berücksichtigt. Zwischenwerte werden linear interpoliert. Der Ansatz gilt für flächige, unbelüftete Hohlräume bis 30 cm mit hohem Emissionsgrad (übliches Mauerwerk, keine reflektierenden Folien).

Quellenstand: 3. November 2026. Startansicht und Energieausweis-Hilfe beziehen sich weiterhin auf WSchV 1977. Zusätzlich auswählbar sind die Sanierungs-Bauteilgrenzen der WSchV 1984/1995, EnEV 2002/2004/2007/2009/2014/ab 2016, GEG 2020/2023/2024 und des aktuellen GModG 2026. Die Originalquellen sind jeweils bei der Auswahl verlinkt. Förderanforderungen und Neubau-Gesamtbilanzen sind eigene Nachweise.

Wärmeschutz geklärt?

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